Hintergrundinformation:
Seit der Erstverleihung 1995 hat
sich der "Große Preis des Mittelstandes" zum wichtigsten
deutschen Mittelstandswettbewerb entwickelt. Im Jahr 2008
wurden 3.184 Firmen von 1.401 Kommunen, Institutionen und
Verbänden nominiert. Alle nominierten Unternehmen sind unter
www.oppt.de veröffentlicht.
Trotz krisenhafter
weltwirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Entwicklungen
hat der unternehmerische Mittelstand in den letzten Jahren
Millionen neuer und zusätzlicher Arbeitsplätze geschaffen.
Diese gewaltigen Leistungen werden in der Öffentlichkeit
jedoch kaum wahrgenommen. Der Wettbewerb trägt zur
öffentlichen Würdigung des Mittelstandes als Hoffnungsträger
und Wirtschaftsfaktor bei, befördert die Netzwerkbildung im
Mittelstand und popularisiert Erfolgsbeispiele. Mit der
Nominierung von Firmen zu diesem Wettbewerb verbinden
Kommunen, Institutionen und Verbände effektiv
Wirtschaftsförderung und Regionalmarketing miteinander. Für
die Firmen selbst ist bereits die Teilnahme am Wettbewerb,
erst recht die Auszeichnung als Mitglied der Juryliste, als
Finalist oder Preisträger, ein starkes
Alleinstellungsmerkmal mit vielfältigen
Vermarktungsmöglichkeiten.
Die Entscheidung zur Auszeichnung
fällen Regionaljurys der zwölf Wettbewerbsregionen und eine
Abschlussjury. Je Wettbewerbsregion können im Regelfall drei
Unternehmen als Preisträger und fünf weitere als Finalist
ausgezeichnet werden. Darüber hinaus werden bundesweite
Sonderpreise ausgelobt für die Unternehmerin des Jahres, die
Kommune des Jahres, die Bank des Jahres sowie Premier bzw.
Premier-Finalist. Als Premier und Premier-Finalist können
nur Preisträger früherer Jahre ausgezeichnet werden. Die
Sonderpreise werden auf dem Bundesball in Berlin verliehen.
Träger des Wettbewerbs gemeinsam mit
der Oskar-Patzelt-Stiftung (Leipzig) sind Industrie- und
Handelskammern (IHK), Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD),
Handwerkskammern (HWK), der Bundesverband der
Dienstleistungswirtschaft (BDWi), Unternehmer- und
Arbeitgeberverbände (UV, AGV), Landesverbände
des Bundes der Selbstständigen/Deutscher Gewerbeverband
(BDS/DGV) und des Bundesverbandes Mittelständische
Wirtschaft (BVMW), der Europaverband der Selbstständigen
(BVD/CEDI), Regierungspräsidien, Städte und Gemeinden; in
Zusammenarbeit mit Ministerien, Institutionen und Medien.
Seit Anbeginn ist die Stiftung
grundsätzlich ehrenamtlich organisiert und wird ohne einen
Euro Steuergelder ausschließlich privat finanziert. Weder
den nominierenden Institutionen noch den teilnehmenden
Unternehmen entstehen irgendwelche Anmelde- oder
Bearbeitungsgebühren. Nur die Teilnahme an der festlichen
Preisverleihung mit glanzvollem Ball ist kostenpflichtig.
Mehr als 200 Personen aus allen Bereichen des
gesellschaftlichen Lebens sind gegenwärtig in 13 Jurys, fünf
weiteren Stiftungsgremien und bundesweit über 30 regionalen
Servicestellen aktiv engagiert. Die Oskar-Patzelt-Stiftung
verkörpert Corporate Citizenship im besten Sinne.
Der Mittelstandswettbewerb "Großer
Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung hat sich
seit 1995 zu Deutschlands wichtigstem Wirtschaftswettbewerb
entwickelt. Ausschreibung, Durchführung und
öffentlichkeitswirksame Verleihung gaben Anregungen für
manch anderen regionalen oder bundesweiten Mittelstandspreis
bzw. Unternehmerpreis, mit denen das tägliche Engagement des
unternehmerischen Mittelstandes gewürdigt wird.